Expedition Boussouil 2010- Höhlenforschung Algerien
Algerien besitzt im Bereich der höhlenforschung (Höhlenkunde) einen sehr großen Potential den mann bewirtschaften könnte. So wagte sich der Speleo-club Zaghounan einen Sprung zu ihren algerischen Nachbarn zu machen. Somit bewerkstelligte der Klub ihre erste Tunesiche- Algerische Expedition in der Geschichte.
Der erste Kontakt:
Der erste Kontakt zu den algerischen Höhlenforschern fand während des wissenschaftlichen kogressess für Höhlenforschung in Bizert 2010 statt. Wir waren begeistert die beiden Mitglieder, othman (Präsident von Speleo-club Bjaia) und Hamid (General Sekretär des Klubs), kennezulernen und die uns auch zu sich eingeladen haben um die algerische höhlenkunde zu entdecken.
Die Abfahrt nach Bjaia:
Eine kleine Delegation, die aus Meher, Khomsi und Ghassen besteht, bereitet sich für den 15 September vor. An dem Tag verlaßen wir Zaghouan am Frühenmorgen richtung Algerien. Wir passieren den Grenzposten “Oumtboul“ und betreten punkt 10 Uhr den algerischen Boden. Nach einigen Kilometern beginnt die Landschaft sich zu ändern. Wir wählen die atembraubende algerische küste an zu grenzen, die Berge stellen sich hier und dort auf und wir fahren den Telien Bergmassiv vorbei bevor wir Jilel erreichen. Wir halten uns am rande einer schwindelerregenden Schlucht in der Seite von “Grarem“ an , um Mittag zu essen,
Wir genießen unsere Mittagessen unter dem Zauber einer Sinfonie, die von einem fahbelhftem Wasserfall der genau unter unseren füßen fließt, komponiert ist.
Nach Ende des Nachmittags befahren wir “Jilel“ und erleben einen prächtigen Sonnenuntergang auf einer Straße die eine atemberaubende Bucht entlang schlängelt mit vielen Höhlen, deren einige wie wunderbare eingerichtete Höhlen aussehen. Während der ganzen Fahrt wurden wir von Othman , der uns wörtlich per telefon begleitete , unterschtüzt worden.
Wir erreichen Bjaia am Abend und werden anschließend von Hamid, Fateh, Redha und Othman hertzlich empfangen danach gingen wir Abendessen, dann Richtung Herberge wo wir während unseres Aufenthaltes untergebracht werden.
Die Besichtigung von Bjaia:
Am nächsten Morgen machen wir, in begleitung von Othman und Rehda , eine kleine Tour rund um Bjaia danach fuhren wir Richtung “Goraya“ Nationalpark wo wir eine Vielfalt von Fauna und Flora entdeckten und besonders die sympathische Affen.
Dieser Park blickt auf den “Cap Carbon“. wir nahmen einen kleinen Umwegum um den Trainingsort der Bergsteiger in Bjaia zu besichtigen wo wir mit ein paar Bergsteiger geplaudert haben und diskutierten über dem maghrebischen Potential in Bergsteigen und seine bewertung von dem Tourismus. Am Nachmittag wurden wir von dem Direktor der Jugend und Sport Direktion Bjaia’s Herr Ben Othman Salem herzlich empfangen.
Die Diskussion bezog sich auf die Förderung des Austausches zwischen unseren beiden Ländern und die gründung einer Partnerschaft zwischen beide Klubs Zaghouan und Bjaia.
Am Abend gab es eine Sitzung mit Redha (Technischer Direkteur des Klubs) und die anderen Mitglieder um den Expedition’s Program zu verfeinern. Wir hatten auch eine Unterhaltung über die Zukunft und Mittel für die Förderuhg des Bergsports im Maghreb mit Herrn Ouali Benimedourene verantwortlich für Ausbildung und Entwicklung im “Grimp 10“ und President der algerischen Ski und Bergsport Verbandes.
Zum Abschluß gingen wir früh in unseren Betten da uns morgen ein großer Tag erwartete, wir nehmen uns die “Annou Bousouil“ Höhle vor.
Auf Dem Weg nach Djudjura:
Wir standen um 6 Uhr morgens auf und trafen algerischen Freunde vom Speleoclub Bjaia, die anwesenden waren Othman, Hamid, Kamel, Ridha, Farid LAMBERT; Douli; Ridha Analkaa, Fatah und Hanafi.
Wir fahren den Djudjura Bergmassiv ab, die meisten Höhlenforschung Expeditionen konzentrierten sich auf diesem Bergmassiv. Dies erklärt sich durch die Existenz von flockigen gut karstifierten Kalksteinen in dieser Region, die hydrologische Durchbrüche mit einer Neigung von mehr als 1000 m darstellt.
Djudjura ist der höchste Telien6Atlas Relief im norden Algeriens. Es ist eine kleine abschüssige Bergkette die nach 2300 m gipfelt und die 50 Km vom Mittelmeer entfernt liegt, es ist direkt den feuchten Wind ausgestellt und deshalb Ziemlich gut besprenkelt beziehungsweise beregnet ist, besonders auf seiner nördlichen seite
(2000 m/ Jahr über 1700m).
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Die grünen Flächen sind, infolge der Brände, ziemlich reduziert (Bombardierungen am Napalm während des Befreiungskrieges, die Hütebrände) und der Überweidung. Es bestehen noch einige Trakte ( Tala Guilef, Tikjda, Azero Madene….) und gemischte Wälder wo die grüne Kette dominiert ( Ait Oabane, Dbel Taouialt).
Wir gehen genau unter der Spitze des Lilla Khadija Berges das 2308 m gipfelt und durch die Hand des Juden um den Ort des Feldlagers, der nicht weitweg vom Abgrund im Tal des plateaus von Assouil liegt, zu erreichen. Wir finden dort eine Gruppe algerische Bergsteiger, einen Gleitschirmklub und ein dutzend Wanderer. Wir warteten an Ort und Stelle auf Herrn Mohammed Belaoud, erfahrener Höhlenforscher, Präsident des algerischen Höhlenforscher Verbandes und zugleich Präsident des Höhlenforscherklubs Boufarik mit dem wir ein interessantes Gespräch hatten.
Anou Boussouil
Der Anou Boussouil ist ein natürlicher Karsthohlraum der in den Bergen von Djurdjura in Kabily liegt, ihre Tiefe beträgt 805 m.
Diese Höhle, die seit langem bekannt ist, wurde anfang 1933 von den französischen Höhlenforschern Fourastier und Andre Belin bewirtschaftet, von 1936 bis 1947 rückte Andre Belin bis zu 505m Tiefe, der viert tiefste Abgrund in diesem Zeitalter.
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Die erste Feststellung die wir hervorbringen konnten ist das der Anou Boussouil, im Gegensatz zu den meisten natürlichen Höhlen von Djurdjura, aktiv ist. Ein “Oued“ beziehungsweise Fluβ der die Gewässer in der Tegra Me Ta Roumi Flancke sammelt und es in den weitoffenen Abgrund wirft.
Mehrere Frakturen zerstückeln die mächtige Kalkhaltige Bank der Sekundären Zeitalter, die fast senkrecht, mittels eines Runzelns aufgehoben ist. Die höhle zeichnet sich durch eine Zone im unruhigen Profil zuerst aus, das zu einer großen Galerie führt. Die natürlichen Becken sind in jedem Treppenabsatz sehr Zahlreich und sogar in der Mitte des schrägen Schachtes. Sie sind von allen Größen.
In einigen riesigen Kesseln, finden wir atemberaubende Kalkmühlsteine. Die glatten Wände treffen sich da, wo die Strömung gewaltsam ist und wo ätzende dauerhafte Rinnen abwesend sind und die Bodensätze, die in diesem vom Hochwasser gefegten Leitungen, wenig reichlich sind.
Ein 65m tiefer Schacht erlaubt die Verbindung mit einem zweiten Teil des Abgrundes in deren eine Abfolge von Schächten (P104 und P85) in den Saal der Hungrigen führt.
Wir drehen mit Redha im Abgrund ein gefilmtes Interview und kommen nach die Nacht gefallen ist wieder raus und gingen zu unseren Freunden die draußen blieben und die während unsere Abwesenheit den Lager und das Abendessen vorbereitet haben. Wir verbringen die Nacht in einer freundlichen Stimmung. Eine neue Wendung in der Magrehbischen Höhlenforschung wurde überschritten: Die erste Tunesische-Algerische Expedition wurde Vollbracht.
Rückkehr nach Zaghouan :
Am nächsten Morgen Rückkehr nach Bjaia für eine Bewertungssitzung und Geschenkaustausch, wir bedanken uns sehr bei unseren Gasgebern für ihren herzlichen Empfang und für das reichliche Program , das sie für uns ausgebrütet haben.
Um 7Uhr startet unsere Rückkreise Richtung Tunesien, während der machten wir einen Umweg durch das erhabene Constatine und ihre Hängebrücken, anschließend kamen vor Sonnenuntergang in Tunesien an.
Die Vor-Expedition Bjaia 2010 hat gut ihr Ziel erfüllt , in dem sie neue Kontakte aufgebaut hat, die Gründung einer festen Beziehung und Zusammenarbeit mit den algerischen Höhlenforschern , die Anerkennung des algerischen Karsts und zuletzt die Aufdeckung der Besonderheiten der algerischen Höhlen.
Es war uns eine Ehr die Bekanntschaft mit unseren algerischen Freunden zu machen und eine Bereichernde menschliche Erfahrung zugleich.
Die Grenze zwischen unseren beiden Ländern existiert nicht vor unseren Augen: Die Geschichte, Sprache, Kultur und Höhlenforschung verbindet uns alle zusammen.

